In vielen Teilen der Welt gehört Lactoferrin seit Jahrzehnten selbstverständlich zur Säuglingsnahrung – in Asien, Australien und Nordamerika ist es in zahlreichen Produkten fester Bestandteil der Rezeptur. In China ist ein Lactoferrin-Zusatz sogar gesetzlich vorgeschrieben.
In Europa hat sich Babynahrung in diesem Punkt kaum weiterentwickelt. Es fehlt eine Regulatorik, die bioaktive Muttermilchproteine einfordert – und damit auch der Druck des Regulators, über das gesetzliche Minimum hinauszugehen. Lactoferrin ist in der Regel der teuerste Einzelrohstoff einer Formulierung. Genau deshalb wird es meist weggelassen oder nur in symbolischen Mengen eingesetzt.
Wir halten das für den falschen Weg. Mamilac dosiert Lactoferrin bewusst in relevanter Menge – nicht, weil es vorgeschrieben ist, sondern weil es dem Vorbild Muttermilch entspricht.