Mamilac ist vom aktuellen Rückruf nicht betroffen.
Derzeit berichten Medien über den Rückruf bestimmter Säuglingsnahrungen. Wir verstehen, dass dich das als Elternteil verunsichert. Hier erfährst du, warum Mamilac davon nicht betroffen ist – und wie wir die Sicherheit jeder Dose sicherstellen.
Unser Lieferant für das in Mamilac verwendete ARA-Öl ist vom Rückruf nicht betroffen. Zusätzlich prüfen wir jede Zutat vor der Verarbeitung.
Hintergrund des Rückrufs: In bestimmten Säuglingsnahrungen wurde das hitzestabile Toxin Cereulid nachgewiesen, das vom Keim Bacillus cereus gebildet werden kann. Als Ursache gilt ein verunreinigtes ARA-Öl (Arachidonsäure) eines bestimmten Lieferanten. Seit Februar 2026 gelten dafür strengere EU-Einfuhrkontrollen.
Was das für Mamilac bedeutet: Auch Mamilac enthält ARA-Öl. Entscheidend ist die Quelle – und unser Lieferant ist von dem Rückruf nicht betroffen. Darüber hinaus prüfen wir jede Zutat vor der Verarbeitung auf Verunreinigungen, bevor sie in die Rezeptur gelangt. Mamilac ist daher sicher.
Offizielle Rückruf-Informationen
Die offiziellen, tagesaktuellen Rückruf-Informationen findest du bei den zuständigen Stellen. Dort siehst du immer den aktuellen Stand mit allen betroffenen Produkten und Chargen.
Nein. Mamilac ist von den aktuellen Rückrufen nicht betroffen – unser ARA-Öl stammt von einem Lieferanten, der nicht zu den betroffenen Quellen gehört.
Kann ich Mamilac meinem Baby weiter geben?
Ja, ohne Bedenken. An der Sicherheit von Mamilac ändert der Rückruf nichts.
Worauf sollte ich sonst achten?
Wenn du eine der offiziell zurückgerufenen Nahrungen zu Hause hast, verwende sie nicht weiter und gleiche die Charge auf den Warnportalen ab. Bist du unsicher oder wirkt dein Baby unwohl, sprich bitte mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.
Hintergrund & Sicherheit
Was ist beim Rückruf passiert?
In bestimmten Säuglingsnahrungen wurde das Toxin Cereulid nachgewiesen. Es gelangte über ein verunreinigtes ARA-Öl in die betroffenen Produkte – geliefert von einem einzelnen Lieferanten. Von diesem Lieferanten bezieht Mamilac nichts.
Was ist Cereulid?
Cereulid ist ein hitzestabiles Toxin, das bestimmte Stämme des Bakteriums Bacillus cereus bilden können. „Hitzestabil” heißt: Es lässt sich durch Erhitzen oder Abkochen nicht unschädlich machen.
Was ist Bacillus cereus?
Ein weit verbreitetes, sporenbildendes Bakterium, das in der Umwelt nahezu überall vorkommt. Über sporenhaltigen Staub kann es Lebensmittel oder Produktionsanlagen verunreinigen, wenn keine Vorkehrungen getroffen werden. Nur wenn dieses Bakterium vorhanden ist, kann überhaupt Cereulid entstehen.
Was kann Cereulid auslösen?
Wird Cereulid in ausreichender Menge über Lebensmittel aufgenommen, kann es innerhalb von etwa 30 Minuten bis 6 Stunden zu Übelkeit und Erbrechen kommen; meist klingen die Beschwerden innerhalb eines Tages von selbst ab. Bei Säuglingen können Erbrechen und Durchfall jedoch schnell zu Komplikationen führen – deshalb sollte in solchen Fällen unbedingt ärztlicher Rat oder eine Notfallambulanz aufgesucht werden.
Enthält Mamilac ARA-Öl – und warum?
Ja. ARA (Arachidonsäure) ist eine Omega-6-Fettsäure, die natürlicherweise in der Muttermilch vorkommt. Damit auch nicht gestillte Babys gut versorgt sind, wird sie Säuglingsnahrung zugesetzt – gewonnen aus dem Pilz Mortierella alpina. Entscheidend ist nicht, ob ARA enthalten ist, sondern woher es kommt.
Wie stellt Mamilac sicher, dass alles sicher ist?
Auf mehreren Ebenen: Unser ARA-Öl-Lieferant hat uns seine Kontrollen bestätigt, jede Zutat wird vor der Verarbeitung geprüft, und zusätzlich untersuchen wir das fertige Produkt in regelmäßigen Abständen auf Cereulid.
Warum testet Mamilac nicht jede einzelne Charge auf Cereulid?
Weil wir dort prüfen, wo ein Risiko entstehen könnte: beim Rohstoff. Ist das ARA-Öl sicher und jede Zutat geprüft, kann im Endprodukt kein Cereulid entstehen. Zur zusätzlichen Sicherheit prüfen wir das fertige Produkt trotzdem in regelmäßigen Abständen.
Gibt es offizielle Grenzwerte für Cereulid?
Ja. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Anfang 2026 erstmals wissenschaftliche Leitlinien zu Cereulid veröffentlicht – eine einheitliche Grundlage für die Bewertung in ganz Europa.
Wo finde ich die offiziellen Rückruf-Informationen?
Den tagesaktuellen Stand mit allen betroffenen Produkten und Chargen findest du bei lebensmittelwarnung.de und im EU-Schnellwarnsystem RASFF.
Das Wichtigste auf einen Blick
Zusammengefasst.
Mamilac ist vom aktuellen Rückruf nicht betroffen.
Unser ARA-Öl-Lieferant gehört nicht zu den betroffenen Quellen.
Jede Zutat und jede Charge wird vor der Freigabe geprüft.
Wichtiger Hinweis: Stillen ist die beste Ernährung für Dein Baby.
Anfangs- und Folgenahrung sollte nur nach Rücksprache mit Kinderärztin, Hebamme oder Ernährungsfachkraft verwendet werden. Bitte beachte die Hinweise zur Zubereitung und Dosierung.
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