Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü
0-9 A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W Z
Lexikon Navigation

Baby durchschlafen

Was bedeutet "Baby durchschlafen"?

Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Baby möglichst früh durchschläft – also längere Schlafphasen ohne Aufwachen erreicht. Medizinisch gesehen gilt ein Baby als "Durchschläfer", wenn es mindestens fünf bis sechs Stunden am Stück schläft. Ein vollständiges Durchschlafen über die gesamte Nacht (sieben bis acht Stunden) entwickelt sich bei den meisten Kindern erst im Laufe des ersten Lebensjahres.

Es ist wichtig zu verstehen, dass regelmäßiges Aufwachen in den ersten Lebensmonaten vollkommen normal und entwicklungsbedingt ist. Säuglinge haben kürzere Schlafzyklen als Erwachsene und benötigen häufige Mahlzeiten – auch nachts.

Ab wann können Babys durchschlafen?

Es gibt keine universelle Antwort, da jedes Kind individuell ist. Als allgemeine Orientierung gilt jedoch:

  • 0–3 Monate: Säuglinge wachen alle zwei bis vier Stunden zum Füttern auf. Durchschlafen ist in dieser Phase nicht zu erwarten.
  • 3–6 Monate: Viele Babys beginnen, längere Schlafphasen von vier bis sechs Stunden zu entwickeln.
  • 6–12 Monate: Ein Großteil der Babys kann in diesem Alter erste längere Nachtschlafphasen erreichen. Manche schlafen bis zu acht Stunden am Stück.
  • Ab dem 1. Lebensjahr: Die meisten Kinder haben bis dahin einen stabileren Schlafrhythmus entwickelt, obwohl Rückschläge (z. B. durch Zahnen oder Krankheiten) normal sind.

Ursachen für häufiges Aufwachen

Häufiges nächtliches Aufwachen bei Babys kann verschiedene Ursachen haben:

  • Hunger: Besonders in den ersten Monaten ist regelmäßiges Füttern notwendig, da der Magen des Babys noch klein ist.
  • Zahnen: Zahnungsschmerzen können den Schlaf empfindlich stören.
  • Entwicklungsschübe: Während sogenannter Wachstumsschübe schlafen Babys oft unruhiger.
  • Krankheiten: Erkrankungen wie Ohrenschmerzen, Erkrankungen der Atemwege oder Koliken können den Schlaf beeinträchtigen.
  • Schlafumgebung: Temperatur, Lärm und Licht beeinflussen die Schlafqualität.
  • Einschlafassoziationen: Wenn ein Baby nur mit Stillen, Schaukeln oder Herumtragen einschläft, kann es schwerfallen, nach dem natürlichen Aufwachen zwischen Schlafzyklen wieder alleine einzuschlafen.

Tipps zur Förderung des Durchschlafens

Eltern können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um den Schlaf ihres Babys zu unterstützen. Diese sollten immer dem Alter und den Bedürfnissen des Kindes angepasst sein:

Schlafhygiene und Routinen

  • Regelmäßige Schlafrituale einführen (z. B. Baden, Vorlesen, ruhige Musik).
  • Das Baby möglichst zur gleichen Zeit abends ins Bett legen.
  • Eine ruhige, abgedunkelte und angenehm temperierte Schlafumgebung schaffen (optimal: ca. 16–18 Grad Celsius).

Einschlaftraining

Ab etwa dem sechsten Lebensmonat können sanfte Schlaftrainingsmethoden helfen, dem Baby beizubringen, selbstständig einzuschlafen. Bekannte Ansätze sind:

  • Fading-Methode: Der elterliche Einschlafbegleiter wird schrittweise reduziert.
  • Ferber-Methode: Eltern gehen in zunehmend längeren Abständen zum Kind, ohne es sofort aufzunehmen.
  • No-Cry-Methoden: Sanfte Alternativen ohne Weinen, z. B. nach Elizabeth Pantley.

Wichtig: Jede Methode sollte individuell und mit Rücksicht auf das Wohlbefinden des Kindes und der Eltern gewählt werden. Fachkundige Beratung durch Kinderarzt oder Hebamme ist empfehlenswert.

Sicherheit beim Schlafen

Neben dem Durchschlafen ist die Schlafssicherheit des Babys von höchster Bedeutung. Zur Reduzierung des Risikos des plötzlichen Kindstods (SIDS) empfehlen Fachgesellschaften:

  • Baby auf dem Rücken schlafen lassen.
  • Eigene, feste Schlaffläche ohne Kissen, Decken oder Kuscheltiere im Bett.
  • Rauchfreie Umgebung.
  • Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius.
  • Schlafen im elterlichen Schlafzimmer, aber im eigenen Bettchen, mindestens im ersten Lebensjahr.

Wann zum Arzt?

Eltern sollten ärztlichen Rat suchen, wenn:

  • Das Baby trotz guter Schlafumgebung und -routinen regelmäßig sehr unruhig ist.
  • Anzeichen einer Erkrankung vorliegen (Fieber, Schmerzen, Atembeschwerden).
  • Eltern durch Schlafmangel stark belastet sind und Unterstützung benötigen.

Quellen

  1. Mindell, J. A. & Owens, J. A. (2015): A Clinical Guide to Pediatric Sleep: Diagnosis and Management of Sleep Problems. Lippincott Williams & Wilkins.
  2. American Academy of Pediatrics (AAP) (2022): Safe Sleep Recommendations. Verfügbar unter: https://www.aap.org
  3. Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): Empfehlungen zum Schlaf im Säuglingsalter. Verfügbar unter: https://www.kinderaerzte-im-netz.de
Produktgalerie überspringen
Mamilac Lactoferrin + MFGM Pre | Säuglingsanfangsnahrung ab Geburt

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Mamilac Lactoferrin + MFGM Pre | Säuglingsanfangsnahrung ab Geburt

Inhalt: 0.4 kg (37,38 € / 1 kg)

Regulärer Preis: 14,95 €
Mamilac Lactoferrin + MFGM 2 | Folgemilch ab dem 6 Monat

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Mamilac Lactoferrin + MFGM 2 | Folgemilch ab dem 6 Monat

Inhalt: 0.4 kg (37,38 € / 1 kg)

Regulärer Preis: 14,95 €
Mamilac Lactoferrin + MFGM 3 | Folgemilch ab dem 10. Monat

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Mamilac Lactoferrin + MFGM 3 | Folgemilch ab dem 10. Monat

Inhalt: 0.4 kg (37,38 € / 1 kg)

Regulärer Preis: 14,95 €

Geprüfte Qualität & Reinheit

Entwickelt in Deutschland
Laboranalytisch geprüft
Laktose
Mit MFGM
Milchfett aus Sahne
Mit Lactoferrin
Ohne Zusatzstoffe
Ohne Palmöl, Fischöl und Maltodextrin