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Zervixschleim (auch Zervixmukus oder Gebärmutterhalsschleim genannt) ist eine Flüssigkeit, die von Drüsenzellen im Gebärmutterhals (Zervix) produziert wird. Seine Konsistenz, Farbe und Menge verändern sich im Laufe des Menstruationszyklus unter dem Einfluss der Hormone Östrogen und Progesteron. Viele Frauen beobachten ihren Zervixschleim, um fruchtbare Phasen zu erkennen oder eine mögliche Schwangerschaft frühzeitig wahrzunehmen.
Als Einnistung (Implantation) bezeichnet man den Vorgang, bei dem sich die befruchtete Eizelle (Blastozyste) etwa 6 bis 12 Tage nach der Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut eingräbt. Dieser Schritt ist der Beginn einer Schwangerschaft. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Körper, das Schwangerschaftshormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) zu produzieren, das den Gelbkörper stimuliert, weiterhin Progesteron auszuschütten.
Nach der Einnistung verändert sich der Zervixschleim aufgrund des steigenden Progesteronspiegels deutlich. Folgende Veränderungen können auftreten:
Manche Frauen beobachten kurz nach der Einnistung eine leichte Implantationsblutung -- einen schwachen, rosafarbenen oder bräunlichen Ausfluss, der durch das Eingraben der Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut entsteht. Dieser Ausfluss ist meist viel schwächer als eine normale Menstruationsblutung und dauert nur kurze Zeit (Stunden bis maximal 2 Tage). Er kann mit dem Zervixschleim vermischt erscheinen.
Veränderungen des Zervixschleims nach der Einnistung sind in der Regel völlig normal. Dennoch gibt es Anzeichen, bei denen ein Arzt aufgesucht werden sollte:
Veränderungen des Zervixschleims allein sind kein verlässliches Zeichen für eine Schwangerschaft, da ähnliche Veränderungen auch im normalen Zyklus auftreten können. Ein Schwangerschaftstest ab dem ersten Tag der ausgebliebenen Menstruation gibt zuverlässige Auskunft. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich ein Arztbesuch oder ein Gespräch mit einer Hebamme.
Wenn Sie eine mögliche Schwangerschaft vermuten oder ungewohnten Ausfluss bemerken, sollten Sie: