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Fleischwurst ist eine beliebte Wurstsorte, die aus fein zerkleinertem Fleisch, Fett, Gewürzen und Zusatzstoffen hergestellt wird. In der Schwangerschaft stellt sich jedoch die Frage, ob der Verzehr unbedenklich ist. Grundsätzlich gilt: Verarbeitete Fleischprodukte wie Fleischwurst können während der Schwangerschaft bestimmte Risiken mit sich bringen, die es zu kennen gilt.
Eines der größten Risiken beim Verzehr von Wurstwaren in der Schwangerschaft ist eine Infektion mit Listerien (Listeria monocytogenes). Listerien sind Bakterien, die in verarbeiteten Fleischprodukten vorkommen können. Eine Listeriose kann bei Schwangeren zu Fehlgeburt, Frühgeburt oder schweren Erkrankungen des Neugeborenen führen. Das Immunsystem ist während der Schwangerschaft natürlicherweise gedämpft, weshalb das Infektionsrisiko erhöht ist.
Fleischwurst enthält häufig Nitritpökelsalz, das zur Haltbarmachung und Farbgebung eingesetzt wird. Im Körper kann Nitrit unter bestimmten Umständen zu sogenannten Nitrosaminen umgewandelt werden, die als potenziell krebserregend gelten. Die genauen Auswirkungen auf den Fötus sind noch nicht vollständig erforscht, weshalb ein maßvoller Konsum empfohlen wird.
Fleischwurst enthält oft einen hohen Anteil an Salz, Phosphaten und anderen Lebensmittelzusatzstoffen. Ein übermäßiger Salzkonsum in der Schwangerschaft kann zu Wassereinlagerungen (Ödemen) beitragen und den Blutdruck negativ beeinflussen. Schwangere, die an Bluthochdruck oder Präeklampsie leiden, sollten salzreiche Produkte besonders meiden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere Ernährungsbehörden empfehlen, den Konsum von verarbeitetem Fleisch generell zu reduzieren. Regelmäßiger Verzehr von verarbeitetem Fleisch wird mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen assoziiert. In der Schwangerschaft ist eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung besonders wichtig.
Industriell hergestellte und vollständig durchgegarte Fleischwurst, die frisch aus der Packung verzehrt wird und einwandfrei gelagert war, gilt als weitgehend sicher. Folgende Punkte sollten beachtet werden:
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und das Netzwerk Gesund ins Leben empfehlen Schwangeren:
Wer auf der sicheren Seite sein möchte, kann auf folgende Alternativen zurückgreifen: